Jan

31

2009

Speedflying ist eine der gefährlichsten Wintersportarten

Abgelegt in Wintersport

Speedflying, das auch unter der Bezeichnung Speedriding bekannt ist, ist eine Kombination aus Gleitschirmfliegen und Skifahren. Für das Speedflying sollten die Sportler auf jeden Fall absolute Alpen-Profis sein. Bisher üben das Speedflying nur einige hundert Aktive aus, aber es gab schon zahlreiche Unfälle – auch mit Todesfolge. Die Sportart kann durchaus als Höllenritt bezeichnet werden, aber gerade der Nervenkitzel ist es, der die Sportler zum Speedflying bewegt und für zunehmende Beliebtheit des Sports sorgt. Zudem ist es ein absolutes Erlebnis, auch Strecken, die mit Skiern allein niemals bewältigt werden könnten, mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit zu überfliegen.

Beim Speedflying donnern die Sportler in rasantem Tempo in Richtung Tal und über Hindernisse wie Felsen oder Bäume in der faszinierenden Winterlandschaft wird einfach mit Hilfe des Gleitschirmes hinweggesegelt. 

Die Aktionen beim Speedflying machen nicht nur einen halsbrecherischen Eindruck – die Sportart ist in der Tat auch alles andere als ungefährlich. Viele der Unfälle, die beim Speedflying passieren, resultieren auch oft aus den Experimenten mit immer kleineren Gleitschirmen, da die Sportler versuchen, immer noch höhere Geschwindigkeiten zu erreichen. Das Speedflying ist in Deutschland und Österreich nur in eigens dafür abgesperrten Gebieten zugelassen und erfordert eine entsprechende Gleitschirm-Lizenz – in der Schweiz müssen die aktiven Sportler neben einer Gleitschirm-Lizenz auch noch einen Nachweis über eine Spezialausbildung erbringen. Die Hochburg für die Wintersportart, die schon eher als Extremsportart bezeichnet werden kann, ist Frankreich.

Wichtig beim Speedflying ist auf jeden Fall eine entsprechende Erkundung des Geländes vorab ohne Gleitschirm. Dabei erlangen die Sportler exakte Kenntnisse über das zu bewältigende Gelände und eine Flugroute kann entsprechend geplant werden. Auch sollten bei der Erkundung des Geländes vor dem Flug über die Landschaft in Richtung Tal entsprechende Notlandeplätze ausgesucht werden.
Speedflying ohne eine vorherige Erkundung des Geländes und ein Flug einfach auf gut Glück ist verantwortungslos und absolut gefährlich. Die neue Sportart ist dabei, immer mehr an Beliebtheit zuzunehmen, daher haben auch zahlreiche Schulen das Speedflying in ihr Angebot aufgenommen.

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Eine Reaktion zu “Speedflying ist eine der gefährlichsten Wintersportarten”

  1. Speedflying – 2 Extremsportler in der Schweiz ums Leben gekommen | Trendsport-Online.eu, am 17. März 2009:

    [...] einer sofort eingeleiteten Suchaktion konnte dieser am Freitagabend nur noch tot geborgen werden. Speedflying ist eine der gefährlichsten Wintersportarten und ist auf offiziellen Skipisten nicht erlaubt. [...]

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