Mrz

2

2009

Airboarding – ein rasanter Winterspaß

Abgelegt in Wintersport

Airboarding ist eine alpine Wintersportart, die absoluten Winterspaß bei hohem Tempo verspricht. Bei der rasanten Pistenabfahrt mit dem Airboard liegen die Sportler auf dem Bauch mit dem durch einen Helm geschützten Kopf voran und genießen die Abfahrt wie im Flug. Dabei können die Sportler das Luftkissen durch Gewichtsverlagerung steuern. Der Temporausch, den die Sportler beim Airboarding erleben, wird durch die Position nahe am Boden noch verstärkt – Geschwindigkeiten von 100 km/h sind dabei keine Seltenheit. Dies erfordert eine gute Reaktionsfähigkeit der Airboarder, damit eine Anpassung an die Pistengegebenheiten schnell erfolgen kann.

Weitere sportliche Vorkenntnisse sind für diese Winter- und Funsportart nicht erforderlich. Bei diesem rasanten Tempo werden Kurven meist nur im Flug genommen – eine atemberaubende und spektakuläre Aktion, die mit Nervenkitzel und jede Menge Spaß verbunden ist und die Zuschauer begeistert. Durch das Luftkissen wird die Verletzungsgefahr auf ein Minimum reduziert – schließlich liegen die Sportler auf weichen und strapazierfähigen Materialien des Airboards. Bei einem eventuellen Aufprall übernimmt das Airboard die Funktion eines Airbags, durch den ein Aufprall abgefedert und reduziert wird.

Da sich wirklich jeder auf ein Airboard legen und die Pistenabfahrt in atemberaubendem Tempo nehmen kann, kommen jährlich immer weitere Neulinge zu der trendigen Wintersportart. Für alle, die gleich perfekt auf der Piste antreten wollen, werden Kurse für das Airboarding angeboten. Dabei werden die Lenkmanöver und das Bremsen des Luftkissens geübt.

Zur hauptsächlichen Ausrüstung gehört das Airboard, das zudem praktisch zu transportieren ist – das Hightech-Luftkissen kann so klein zusammengefaltet werden, dass es als Rucksack getragen werden kann. Im Vergleich zu den sperrigen Skiern oder Snowboards ist das Airboarding auch noch mit einer weitaus geringeren Verletzungsgefahr verbunden. Zudem ist das Airboard in den Pausen zwischen den Abfahrten eine bequeme Liege im Schnee. Ein Helm ist für das Airboarding auf jeden Fall wichtig – schließlich geht es mit dem Kopf voran bergab. Knieschoner sollten ebenfalls getragen werden – wie warme Skikleidung und feste Schuhe.

Für Kursteilnehmer gibt es meist die Möglichkeit, sich die Airboards, Helme und Knieschoner auszuleihen – so kann die Sportart ohne großartige Investition bequem ausprobiert werden.

Es gibt bereits Meisterschaften in der trendigen Wintersportart, bei denen oft sogar Neulinge die Chance haben, bis zu einem Ausscheidungsrennen zu kommen. Eine spektakuläre Variante ist das Freestyle Airboarding. Die atemberaubenden Sprünge, die die Sportler dabei mit ihren Luftkissen zeigen, haben nicht nur einen enormen Spaßfaktor für die Sportler, sondern bieten auch einen faszinierenden Anblick für die Zuschauer.

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