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	<title>Trendsport Blog &#187; Seiltanzen</title>
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	<description>Trendsportarten, Funsport, Spass am Sport</description>
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		<title>Slackline – eine Trendsportart, die dem Seiltanzen ähnlich ist</title>
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		<pubDate>Fri, 15 May 2009 10:48:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Trendsport]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Trendsportart Slackline ist auch unter den Bezeichnungen Slacken und Slacklining bekannt. Beim Trendsport Slackline wird – ähnlich wie beim Seiltanzen – auf einem Schlauchband oder einem Gurtband balanciert. Das Schlauch- oder Gurtband wird dafür zwischen zwei Befestigungspunkten befestigt, die sich die Sportler je nach Gegebenheit auswählen.
Der Unterschied zum Drahtseil, bei dem das Seil extrem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Trendsportart Slackline ist auch unter den Bezeichnungen Slacken und Slacklining bekannt. Beim Trendsport Slackline wird – ähnlich wie beim Seiltanzen – auf einem Schlauchband oder einem Gurtband balanciert. Das Schlauch- oder Gurtband wird dafür zwischen zwei Befestigungspunkten befestigt, die sich die Sportler je nach Gegebenheit auswählen.<span id="more-225"></span></p>
<p>Der Unterschied zum Drahtseil, bei dem das Seil extrem straff gespannt ist und sich kaum bewegen kann, wird die Slackline beim Balancieren durch das Gewicht des Slackliners gedehnt. Die Slackline erfordert aufgrund der dadurch entstehenden Dynamik, dass die Trendsportler diese durch die Eigenbewegung aktiv ausgleichen. Für den Trendsport Slackline müssen die Sportler über gute Balance, hohe Konzentration und gute Koordination verfügen. Slackline stellt für Klettern, Skifahren, Reiten, Voltigieren, Kampfsport und weitere Sportarten, bei denen ein perfekter Gleichgewichtssinn eine wichtige Rolle spielt, ein ausgezeichnetes Zusatztraining dar.</p>
<p>Die Balance beim Slackline wird nicht mit dem Oberkörper erreicht, sondern über die Beine. Leichte, seitliche Schwingbewegungen ermöglichen den Sportlern das Halten des Gleichgewichts.</p>
<p>Das Seiltanzen im Zirkus kann auf eine lange Tradition und Geschichte zurückblicken – Slackline dagegen ist eine noch relativ junge Sportart. Anfang der 80er Jahre im 20. Jahrhundert entwickelte sich Slackline aus einer Freizeitaktivität von Kletterern im Yosemite-Nationalpark. Zuerst wurde das Slacken bei den Kletterern im Valley bekannt, ab der Jahrtausendwende verbreitete sich Slackline in andere Klettergebiete und anschließend wurde Slacken auch außerhalb des Klettersports bekannt und beliebt, sodass es sich immer weiter verbreitete. Im Gegensatz zu den artistischen Darbietungen der Seiltänzer aus dem Zirkus, die für viele Artisten zur Grundlage gehört, ist Slackline eher im Bereich Klettern anzusetzen. Die Slackliner werden nur ungern als Artisten bezeichnet, obwohl beim Slacken teilweise die typischen Übungen und Kunststücke für das Schlappseil anzutreffen sind, wie das Einradfahren, ein Hand- oder Kopfstand sowie Jonglieren auf der Slackline.</p>
<p>Momentan gibt es 7 verschiedene Varianten der Trendsportart Slackline:</p>
<p>Beim <strong>Trick- oder Lowlining </strong>handelt es sich um die gebräuchlichste Art des Slackens. Für Lowlines oder Tricklines sind kaum Gedanken hinsichtlich des Aufbaus und der Absicherung der Slackline notwendig. Bei dieser Variante wird versucht, auf einem niedrigen, schwach gespannten Gummi- oder Schlauchband etwa in Knie- oder Hüfthöhe über dem Boden verschiedenste Tricks zu vollführen. Als Untergrund bei Low- oder Tricklines wählen die Sportler einen weichen Boden als Untergrund – dies kann Gras oder Sand sein oder durch Unterlegen von Matten erfolgen. Dadurch können Verletzungen vermieden werden, falls das Gleichgewicht bei den Tricks nicht gehalten werden kann. Sehr beliebt sind beim Lowlining Übungen wie Stehen und Gehen, rückwärts Gehen, Hinsetzen oder Hinlegen, Umdrehen, Knien oder Surfen.</p>
<p>Bei <strong>Long Lines</strong> ist das Ziel – wie unschwer an der Bezeichnung zu erkennen – eine möglichst lange Linie zwischen zwei Fixpunkten zu bewältigen. Hier bei muss darauf geachtet werden, dass durch das Eigengewicht der Linie ein sehr ruhiges Gehen erforderlich ist. Ist die Long Line einmal in Schwingung geraten, ist es schwierig, diese wieder ruhig zu bekommen. Durch dauernd notwendige, hohe Konzentration werden die Sportler dabei auf eine extreme Belastungsprobe gestellt. Für den Spannmechanismus und die Rücksicherungen werden Profis für den Aufbau benötigt, da beim Long Line extrem hohe Kräfte entstehen. Bei falscher Materialwahl oder nicht korrektem Aufbau kann ein Materialversagen durch die Auswirkung der Kräfte resultieren.</p>
<p>Bei den <strong>Rodeo- oder Freestyle Lines</strong> werden die Linien nicht fest gespannt, sondern im Gegenteil eher schlapp angebracht. Das Durchhängen der schlappen Seile macht ein Begehen wesentlich schwieriger. Dies kann durchaus schwere Stürze zur Folge haben. Beim Rodeo- oder Freestyle-Lining werden die Tricks meist auf das Gehen und Umdrehen, Quer Stehen und Surfen beschränkt.</p>
<p><strong>Highlines</strong> können in einigen Metern Höhe bis hin zu mehreren hundert Meter hoch angebracht werden. Ein einfaches und gefahrloses Abspringen ist bei den Highlines nicht mehr möglich. Zu der Schwierigkeit, das Gleichgewicht zu halten, kommt bei dieser Variante des Trendsports Slackline die psychische Komponente hinzu, in extremer Höhe über dem Abgrund zu balancieren. Highlines werden von absoluten Profis errichtet – die Sportler werden durch einen Klettergurt und eine Sicherungsschlinge vor einem möglichen Absturz gesichert.</p>
<p><strong>Waterlines</strong> ist die Variante des Begehens einer über Wasser gespannten Linie. Da hier kein fester Untergrund vorhanden ist, der ein Absteigen bei Gleichgewichtsverlust ermöglicht und der optische Fixpunkt fehlt, ist Waterlining meist um einiges schwieriger als die herkömmliche Variante des Slackline. Manche Tricks, wie Salti etc. können bei Waterlines gut geübt werden – jedoch sind Stürze ins Wasser nicht immer schmerzfrei und gefahrlos. Bei normalem Gehen auf den Waterlines ist eine Wassertiefe von etwa 1,40 m ausreichend, werden Sprünge ausgeführt, sollte die Wassertiefe entsprechend höher sein. Bei Waterlines macht es im Hinblick auf den Gleichgewichtssinn einen Unterschied, ob stehende oder fließende Gewässer ausgewählt werden.</p>
<p><strong>Jumplines</strong> ist seit 2007 auf dem Vormarsch. Dabei spielt das Jumpen auf der Slackline eine wichtige Rolle. Auf dem Markt sind spezielle Jumplines erhältlich. Die möglichst straff gespannte Linie wird selten über eine Distanz von 15 Metern angebracht. Die Kunststücke der Sportler sind auf den Jumplines teilweise atemberaubend. Da werden Drehungen und 180° oder gar 360° vorgeführt, Rückwärts- und Vorwärtssalti geschlagen. Salti von der Jumpline auf den Boden vollführt oder es werden mehrere Jumplines nebeneinander gespannt, um von einer Linie zur anderen zu springen. Die Höhe der Jumplines wird nicht mehr als hüfthoch ausgelegt.</p>
<p>Seit einiger Zeit formiert sich eine neue <strong>Slackline-Bewegung</strong> aus der Skateboard-Szene. Ersatzweise für demontierte Straßengeländer und Bänke nutzen die Skateboarder die Slackline. Dabei wechseln die Skateboarder zwischen dem Grinden auf den Slacklines und weiteren Trickelementen ab.</p>
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