Apr

20

2009

Bockerl – ein rasanter Sommerrodel

Abgelegt in Funsport

Die neueste Entwicklung auf dem Funsport- und Rollermarkt ist das Bockerl. Dieses tolle Abfahrtsgerät ist Schlitten oder Roller mit Sitzgelegenheit und bietet jede Menge Spaß bei allen erdenklichen Fahrten bergab. Ähnlich wie bei einer Schlittenfahrt brausen die Fahrer mit dem Bockerl talwärts – der neue Spaß für die ganze Familie gewinnt immer mehr Anhänger, denn das Bockerl ist für Kinder ab einem Alter von etwa 6 Jahren bereits geeignet. Das Bockerl bringt ganze Familien wieder zum Wandern, da die Abfahrten mit dem Funsportgerät einfach riesigen Spaß machen – und wer hohe Geschwindigkeiten erreichen möchte hat damit kein Problem. Das Bockerl wiegt nur um die 3 kg und ist somit leicht transportabel. Selbst auf Schotter oder Wiesenflächen kann damit eine ziemlich rasante Abfahrt hingelegt werden.

Die beiden Erfinder des Bockerls leben in Bad Tölz und haben diesen speziellen Sommerrodel bereits vor 8 Jahren erfunden, da sie im Sommer keine Lust mehr hatten, die Berge herunter laufen zu müssen. Im Winter hatten sie ja kein Problem, da wurde ein Schlitten für den Abstieg verwendet. Nachdem ein Hersteller über einen Bericht in einer Lokalzeitung auf die Erfindung aufmerksam wurde, ging das Bockerl in Serie in Produktion.

Das Bockerl ist nicht viel länger als ein Inline-Skate, besitzt 3 Räder, eine Bremse, einen Sitz und einen Griff, an dem sich der Fahrer festhalten kann. Gelenkt wird bei der Abfahrt mit dem Bockerl per Gewichtsverlagerung – dies ist der Grund, warum das mittlere Rad höher ist als die anderen beiden Räder. Das Bockerl besteht fast ausschließlich aus Aluminium, daher hat es nur ein geringes Gewicht. Der Sommerrodel ist sogar mit einer Hydraulik-Bremsanlage ausgerüstet, die über eine innen belüftete Bremsscheibe verfügt. Mittlerweile werden mit diesem Hightech-Gerät sogar Bockerl-Weltmeisterschaften ausgetragen.

Die meisten Anfänger kommen bei den ersten Abfahrten mit dem Bockerl immer wieder mit dem Boden in Kontakt – denn Stürze sind am Anfang kaum zu vermeiden. Allerdings ist der Abstand zum Boden so gering, dass es dabei kaum zu Schmerzen kommt – im Gegenteil, für die meisten ist das ein Ansporn, den Spaß gleich nochmals auszuprobieren. Mit jedem neuen Versuch klappt der Umgang mit dem kleinen Abfahrtgerät besser und der Spaßfaktor erhöht sich zunehmend.

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