Jan

3

2010

Klettern und Bergsteigen in den Alpen – die Gefahr sollte nicht unterschätzt werden

Abgelegt in Extremsport

Zum Klettern und Bergsteigen sind die Alpen ein herrliches Ziel. Tolle Ausblicke locken von den Bergen über die weite Landschaft, die im Winter wie eine glitzernde und schneeweiße Märchenlandschaft wirkt. Doch gerade der Winter birgt die Gefahr von extremen Minustemperaturen und schlechtem Wetter. In Garmisch Partenkirchen werden im Gebiet um die Zugspitze seit Dienstag 2 vermisste Bergsteiger gesucht.

Die Angehörigen der beiden Bergsteiger aus der Gegend um Stuttgart hatten am Samstag ein letztes Lebenszeichen erhalten. Bis heute war die Suche nach den beiden Männern erfolglos. Wie der Spiegel Online berichtet, muss die Suche immer wieder wegen des schlechten Wetters unterbrochen werden. Starker Schneefall und Temperaturen von bis zu minus 20°C behinderten die Einsatzkräfte so extrem, dass die Suche am Freitagabend abgebrochen wurde. Zwar wollen die Rettungskräfte die Suche nach den beiden 31- und 42-jährigen Männern bei einer Wetterbesserung sofort wieder aufnehmen, aber die Überlebenschancen der beiden Bergsteiger stehen laut Polizeiangaben eher gering.

Die Einsatzkräfte vermuten, dass die beiden unter den Schneemassen begraben sein könnten. So schön das Klettern und Bergsteigen in den Alpen ist, die Gefahr sollte keinesfalls unterschätzt werden. Vor allem im Winter, wenn die Landschaft weiß erstrahlt, ist die Gefahr des Wetters enorm. Vermisste Bergsteiger können dabei häufig nur schwer gefunden werden.

Die Hoffnung, dass die beiden Bergsteiger in der Region um die Zugspitze bei Garmisch Partenkirchen unversehrt geborgen werden können scheint auf jeden Fall sehr gering.

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