Am vergangenen Sonntag fand einer der härtesten Wettbewerbe im Extremsport statt – der Strongman-Run in Weeze, in der Nähe der niederländischen Grenze. 8.000 Teilnehmer stellten sich den Herausforderungen nach einem Dauerregen am Vortag, der das Gelände des alten Militärflughafens in Schlamm und Matsch verwandelt hatte und die Bedingungen zusehends erschwerte. Schon zu Beginn herrschte dichtes Gedränge an den Hindernissen auf der Strecke, zu denen unter anderem gehörte, einen alten Hangar hochzuklettern, wobei das Dach des Hangars währenddessen dauernd mit Wasser bespritzt wurde.
Beim anschließenden Herunterrutschen von dem Hangar erreichten die Teilnehmer extrem hohe Geschwindigkeiten, sodass gleich 2 Teilnehmer Beinfrakturen erlitten. Aus diesem Grund wurde dieses Hindernis bei der zweiten Runde gesperrt. Weitere Herausforderungen waren zu bezwingen, indem über Strohwände geklettert, über Reifenstapel gesprungen und durch Schlamm gerobbt werden musste. Bei der Kälte von nur 6 Grad Außentemperatur war der Strongman-Run in diesem Jahr extrem anstrengend – denn die Teilnehmer mussten auch in einen Teich springen und anschließend 400 Meter schwimmen. Viele Extremsportler verloren ihre Schuhe während der Durchgänge, da die Schuhe einfach im Schlamm stecken blieben – aber wie es sich für harte Männer gehört, wurde tapfer barfuß weitergelaufen.